Open Call

INTERNATIONAL NOTICE + Theaterscoutings Berlin: Season of Performance Writing

Schreiben über Performing Arts,
Februar-Mai 2018

A Season of Performance Writing ist eine Serie praktischer Schreibworkshops für alle, die interessiert sind am Schreiben, an Performing Arts und am Schreiben über Performing Arts. Die Teilnehmenden sind zu Probenbesuchen von fünf unterschiedlichen Produktionen der freien Szene Berlins eingeladen. Nach der Vorstellung werden mit Hilfe von Schreibübungen eigene Schreibkompetenzen weiterentwickelt, eigene Ideen zu und Wahrnehmungen von der Vorstellung begriffen und neue Perspektiven gefunden. Die Sitzungen finden auf Englisch statt, und werden von Richard Aslan und Louise Trueheart von INTERNATIONAL NOTICE geleitet, deren gemeinsame Erfahrungen das Machen von Performing Arts, Choreographie, Schreiben und Redigieren einschließt.

A Season of Performance Writing ist ein Angebot von INTERNATIONAL NOTICE und THEATERSCOUTINGS BERLIN. INTERNATIONAL NOTICE ist ein von Künstler*innen geleitetes Projekt, das ein sich permanent entwickelndes Archiv aus originellen, kritischen Antworten auf die freie darstellende Künste Berlins generiert. In Zusammenarbeit mit über 30 Kooperationspartner*innen öffnet THEATERSCOUTINGS BERLIN einen Weg zur freien Szene in Berlin mit unterschiedliche Formaten – Künstler*innengespräche und Einführungen, Workshops, Touren oder Probenbesuche.

Die Teilnahme an der kompletten Serie kostet 90 € und beinhaltet den Besuch aller 5 Vorstellungen sowie die folgenden Schreibwerkstätten. Bis zum 15. Februar ist die Teilnahme zum Early-Bird Preis von 75 € zu haben. (Preise inklusive Mwst.) Alle Vorstellungen und Werkstätten finden am Abend statt, mit Ausnahme von Figures in a Landscape, das bereits um 15:00 Uhr beginnt.

Mehr Informationen und Reservierung unter: international.notice@gmail.com

PROGRAMM

22 February
Uferstudios, Berlin Wedding
ㅇㅣ- nonverbal communication
von Mimi Jeong
Tanz

Wer führt, wer folgt? Im Wechselspiel zwischen Stille und Lärm, Spannung und Gegengewicht sind alle Entitäten dieser Solo-Performance auf einer gemeinsamen Suche nach Entsprechungen.

28 March
Gemäldegalerie im Kulturforum, Berlin Mitte
Figures in a Landscape
von Tanzcompagnie Rubato
Interdisziplinäres Projekt zwischen Bildender Kunst und Tanz

Eine Meditation über lebende Malerei und sich bewegende Skulpturen, ein Dialog zwischen Kunst und Tanz, zwischen europäischer und chinesischer Kultur. Nur durch Körper und Kostüm, durch Handlung und Schweigen werden riesige, dynamische Skulpturen in permanenten Metamorphose erschaffen – ein zirkulierender Prozess des Werdens und Vergehens.

17 April
Sophiensaele, Berlin Mitte
Cassandra Has Turned
von Kareth Schaffer, mit Manon Parent, Lisa Vereertbrugghen, Cathy Walsh
Tanz / Performance

Cassandra, Prinzessin von Troja, ist der Ausgangspunkt dieser neuen Tanz-Opern-Performance. Sie hat ein Talent und einen Fluch: sie kann die Zukunft sehen, aber ist dazu verdammt, dass ihr nicht geglaubt wird. In dieser zweiteiligen Arbeit, wird Cassandra wird neu-erschaffen als ein lebendes Archiv von potentiellen Zukünften und alternativen Vergangenheiten, Katastrophen und verschiedenen Utopien, um einen kaleidoskopische Orakel in Körper und Stimme zu werden.

9 May
Theaterdiscounter, Berlin Mitte
GOG / MAGOG 4: Europe
von internil
Performance Theater

GOG / MAGOG ist eine apokalyptische Desinformationskampagne in vier Etappen. Nach der Bearbeitung der Konfliktzonen Ukraine, Syrien und Israel, erinnert der letzte Teil an ein langvergessenes Zuhause: Der Fake-Kontinent Europa und sein finaler Untergang.

23 May
Sophiensaele, Berlin Mitte
Aids Follies
von Johannes Mϋller / Philine Rinnert mit Genoel von Lilienstern
Musiktheater

Müller und Rinnert untersuchen AIDS mittels Musiktheater aus ihrer Recherche über die längst überfällige Freisprechung des Patienten Zero, aka Gaëtan Dugas, und die Verbreitung von Stereotypen von Gay Plague über AIDS in Africa. Der Komponist Genoel von Lilienstern macht aus dieser Recherche Musik: Liebeslieder, Pop aus Kamerun, kolonialistische Märsche, Pornogeräusche und das Dröhnen von „Erziehungs-” Filmen.